von
Aber noch viel wichtiger: Obwohl das Gericht nur wenige Zutaten enthält, ist es geschmacklich perfekt abgerundet. Warum? Weil es vier von fünf Geschmacksrichtungen enthält, die durch eine Portion Fett harmonisch miteinander verbunden werden.
So bringt der Honig die Süße ins Gericht, der Weißweinessig sorgt für eine gewisse Säure und in der Sojasoße steckt nicht nur Umami, sondern (meistens) auch viel Salz.
Fehlt noch die letzte Geschmacksrichtung: Bitter. Um diese zu ergänzen, serviert man das Honey Garlic Chicken mit gerösteten Kohlsprossen. Als Sättigungsbeilage passt ein knuspriges Baguette.
2 Hühnerbrustfilets Salz Pfeffer 1 EL Pflanzenöl 2 EL Sojasoße 1 EL Honig 3 Knoblauchzehen 2 EL Weißweinessig 2 EL Butter
1. Hühnerbrustfilets trockentupfen und rundherum mit wenig Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen und die Hähnchenbrustfilets auf jeder Seite ca. 4 min kräftig anbraten, bis die Oberseite goldbraun ist.
2. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. In die heiße Pfanne 2 EL Wasser, 2 EL Sojasoße und den Honig geben und mit dem Bratensatz verrühren. Ca. 1 min sprudelnd kochen lassen, bis sich der Honig aufgelöst hat. Hitze reduzieren.
3. Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse in die Pfanne drücken. Weißweinessig und die Butter dazugeben und unterrühren, bis die Butter geschmolzen ist.
4. Das Fleisch in die Soße legen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel so lange köcheln lassen, bis es innen gar ist.
KÖLN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/loeffelgenuss.de/Julia Uehren