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Erfolgreiche Bauprojekte sind Teamarbeit

In Kooperation mit GSP Architektur
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Aktualisiert

©Rene Strasser, web-erei Phillip Holzschuster

„Es passiert immer etwas“, weiß Architekt Gerhard Springer, der zahlreiche Wohnbauprojekte umsetzt. „Die Frage ist, wie man damit umgeht.“ Springer schwört auf funktionierende Partnerschaften und sieht die Zukunft in der Sanierung.

Egal ob in der Stadt oder am Land, egal ob im Neubau oder in der Sanierung, es geht im Wohnbau immer um die gleiche Grundaufgabe: attraktiven, bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. „Im Idealfall mit Partnern, denen bewusst ist, dass man ein erfolgreiches Projekt gemeinsam erarbeiten muss“, so der Grazer Architekt mit Büro in der historischen Grazer Altstadt. Heute beschäftigt sich sein Architekturbüro zu 90 Prozent mit Wohnbau. „Unsere Expertise fließt in Wohnbauprojekte für private und gewerbliche Projektentwickler und Bauträger“, erklärt Springer. Und da wiederum mehr und mehr in die Sanierung von Altbestand.

Springer meint damit aber nicht nur romantisch anmutende, eventuell sogar denkmalgeschützte Objekte.

Da gehe es auch um die Arbeitersiedlungen in Kapfenberg oder Knittelfeld. Springer mahnt auch Daten zu Leerständen an: „Es fehlen uns in Wirklichkeit noch immer die Daten und Zahlen – gerade in Graz –, um professionell mit dem Thema umgehen zu können.“

Beispiel für ein „Assanierungsprojekt“ in Graz, vorher und nachher.

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Abseits von Graz sieht er die dringende Notwendigkeit, Ortszentren und Siedlungsgrenzen zu stärken und integrierte Entwicklungskonzepte von den Gemeinden einzufordern. „Es gibt in vielen österreichischen Regionen eine suburbane, stark verhüttelte und zersiedelte Landschaft, wo sich der öffentliche Verkehr schwertut, wo sich fußläufige Infrastruktur schwertut.“ „Da ist in den letzten 50 Jahren vieles falschgelaufen“, kritisiert Springer. „Wenn wir es schaffen, dass der Wohnbau wieder im Ort und nicht irgendwo auf der grünen Wiese stattfindet, funktioniert vielleicht auch das Gasthaus wieder und auch der Bus.“

Akribisch bedacht ist Architekt Springer darauf, dass Projekte von Anfang an seriös aufbereitet und gerechnet sind und dass man guten Gewissens sagen kann: „Lieber Investor, das stehen wir bis zum Ende durch!“ “ Das Land Steiermark bietet zudem für umfassende Sanierung und Assanierung attraktive Fördermodelle, die Mietern wie Investoren und Bauherren zugutekommen. „Ich baue gerne im Altbestand.“ Weiterentwickeln, was schon da ist, reizt mich. „Architektur ist keine schöne Skizze auf einem weißen Blatt Papier, Architektur ist die Kunst, das Optimum aus einer Aufgabenstellung herauszuholen.“

„Bauen im Bestand ist eine lohnende Herausforderung"
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Architekt Gerhard Springer

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DER BAUHERREN INVESTOR
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