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Wien fördert Projekte zu zeitgemäßer Erinnerungskultur

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Insgesamt stehen 800.000 Euro für die Umsetzung zur Verfügung
©APA/APA/FOHRINGER/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
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Neun wissenschaftsbasierte Projekte, Dialog- und Vermittlungsformate sind im Rahmen des Förderprogramms "Geschichte(n) Wiens" ausgewählt worden. Dadurch sollen Anstöße zu einer zeitgemäßen Erinnerungsarbeit zur Wiener Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert gegeben werden. Insgesamt stehen 800.000 Euro für die Umsetzung zur Verfügung, teilt die Stadt Wien in einer Aussendung mit.

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Die im vergangenen Jahr anlässlich des Republik-Jubiläums 2025 gestartete Initiative wurde dem Gedenken an die 2023 verstorbene Zeithistorikerin Heidemarie Uhl gewidmet und sucht Dialog- und Vermittlungsformate für eine breite Öffentlichkeit. 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs würden durch den Verlust von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen "moralische Instanzen und unmittelbare Erzählungen unwiederbringlich verloren gehen", heißt es in einer Aussendung. Man sei aber einer kritischen Reflexion des Vergangenen verpflichtet.

Die Projekte haben eine Laufzeit von sechs bis 18 Monaten und starten zwischen April und Mai. Dabei reichen die Ansätze von mobilen Boxen, die verschiedenste Materialien zur Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus in Wien enthalten, aber auch zum Sitzen nutzbar sind, über ein "audiographisches Denkmal für Wien Ottakring" bis zur Aufarbeitung bisher unerschlossener Patientenakten der Psychiatrischen Klinik des Wiener AKH aus dem Jahr 1945.

ZU APA-TEXT II - THEMENBILD - Illustration zu den Themen Sparpaket, Euro, Steuern und Geld aufgenommen am Montag, 6. Februar 2012. Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP verhandeln über ein umfassendes Sparpaket. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

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