von
Damit dürften die Investitionskosten gestiegen sein, im Jahr 2022 war nämlich noch von 180,8 Millionen Euro die Rede gewesen. Das Land Tirol beteiligt sich mit drei Millionen Euro. Die Investition der BIG wird über Mieten vom Wissenschaftsministerium refinanziert. Im Jahr 2028 soll laut Holzleitner dann ein "rotes Band" durchgeschnitten und das "Haus der Physik" bezogen werden. Mit dem Bau des Universitätsgebäudes mit 25.000 Quadratmetern wolle die Politik der Wissenschaft "den Rücken freihalten" und den Studierenden und Forschenden einen "Raum für Inspiration" geben, der "den Horizont in unserer Republik erweitern" werde.
Auch Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) betonte den Stellenwert des Baus, denn hier werde in den "Rohstoff Bildung" investiert. Das "Haus der Physik", in dem künftig die Physikinstitute der Uni vereint sein werden, führe zusammen, "damit Exzellenz stärker wirken kann". Dem schloss sich Rektorin Viktoria Sexl an: "Exzellenz alleine reicht nicht - Exzellenz braucht Raum." Aktuell seien die Institute verstreut und die Arbeitsplätze beengt, beschrieb sie den Status quo. Künftig werden 850 Studierende und 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem vom Architekturbüro "mohr niklas Architekten" geplanten Haus Platz finden.
Mit den künftigen neuen räumlichen Rahmenbedingungen könne Forschung und Lehre auf "internationalem Niveau" stattfinden, fügte BIG-Geschäftsführerin Christine Dornaus hinzu. Die 230 Millionen Euro seien "würdig für den Zweck". Die Stadt Innsbruck hatte in den vergangenen Jahrzehnten die nun zu bebauenden Flächen "reserviert", erklärte indes Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA - Jetzt Innsbruck). Das "Haus der Physik" befinde sich nun mitten in einem Stadtentwicklungsgebiet, denn in den kommenden Jahren werde dort ein "neuer Stadtteil" geplant.
INNSBRUCK - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Filippo Bolognese Images