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Eine Stellungnahme von TikTok oder der Regierung in Peking lag zunächst nicht vor. Der Kongress hatte wegen einer möglichen Bedrohung der nationalen Sicherheit ein Gesetz verabschiedet, das TikToks chinesischen Mutterkonzern ByteDance dazu verpflichtete, sein US-Geschäft bis zum 19. Jänner 2025 zu verkaufen. Ansonsten werde die Plattform landesweit gesperrt.
Trump hatte diese Frist zunächst bis zum 5. April verlängert. Am Donnerstag sprach er von einer bevorstehenden Lösung. "Wir stehen kurz vor einem Deal mit einer sehr guten Gruppe von Leuten", sagte er an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Es seien "mehrere" Investoren involviert. Einzelheiten nannte er nicht. Trump deutete an, dass TikTok Teil eines Abkommens mit China sein könnte, in dem es um die US-Zölle auf chinesische Importe geht. Auf die Frage, ob er bereit sei, mit Ländern über Zölle zu verhandeln, sagte der Präsident: "Solange sie uns etwas Gutes geben. Zum Beispiel TikTok."