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Die Frage, "wie wir unsere freie Welt noch retten können und ob Worte und Songs und Kunst und Demos dafür ausreichen, oder ob wir uns tatsächlich auch militärisch wappnen müssten, tut meiner Pazifistenseele sehr weh und lässt mich manchmal gar nicht schlafen", sagte Lindenberg.
Angesichts der internationalen Entwicklung mit dem Ukraine-Krieg und der zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident sprach er von einem Horrorszenario: "Vance, Musk, Putin und dazu noch unsere schlaffe Ampelregierung, um die herum die Rechtsextremen immer lauter werden."
Resignation sei für ihn aber keine Alternative. "Wir dürfen doch die nächste Generation nicht hängen lassen. Wir dürfen uns nie daran gewöhnen, dass die Welt mal wieder regiert wird von Schizomaten", sagte Lindenberg. "Irgendwann kommen auch wieder neue Leute mit unseren Idealen und Visionen für die bessere und fairere Welt von morgen."