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"Das Festival ist bis jetzt nicht geplant", sagte der Generaldirektor für Tourismus der Islas Mujeres, Édgar Gasca Arceo. Niemand habe sich bisher bei den zuständigen Behörden der Insel gemeldet, um die Pläne darzulegen und die dafür nötigen Genehmigungen zu beantragen. Ohne Details zu kennen, sei es daher nicht möglich zu sagen, ob man das Festival überhaupt zulassen würde. In Mexiko müsse unter anderem der Zivilschutz grünes Licht für Großveranstaltungen geben, sagte Gasca.
McFarland kündigte die Neuauflage des Festivals für den 30. Mai bis zum 2. Juni auf der Isla Mujeres, vor der Küste des Urlaubsorts Cancún, an. "Das Fyre Festival 2 wird Wirklichkeit", hieß es in einer Ankündigung, die der 33-Jährige auf der Plattform X postete.
Im Jahr 2017 war das Festival auf den Bahamas, bei dem angeblich Tausende Prominente und Influencer feiern sollten, vorzeitig abgebrochen worden. Unter anderem hatten die Models Kendall Jenner und Bella Hadid die bis zu 100.000 Dollar teuren Tickets beworben. Die Festivalteilnehmer wurden dann aber in notdürftigen Zelten untergebracht und bekamen lediglich billige Sandwiches zu essen.
Nach dem Fiasko auf den Bahamas wurde McFarland 2018 wegen Betrugs zu sechs Jahren Haft verurteilt, aber nach fast vier Jahren vorzeitig entlassen. Der Dokumentarfilm "Fyre: The Greatest Party That Never Happened" ("Fyre: Die größte Party, die nie stattfand") von Netflix wurde 2019 für vier Emmy-Preise nominiert.