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Einige wichtige Handgriffe lassen sich leicht selbst erledigen. Wer sein Rad den Winter über nicht bewegt hat, sollte jetzt besonders genau hinschauen: Die Kette sollte rostfrei und leichtgängig sein, die Reifen dürfen keine Risse zeigen und sollten ausreichend Luftdruck haben.
Lässt sich der Reifen mit dem Daumen eindrücken, fehlt in der Regel Luft – dann vor der ersten Fahrt aufpumpen. Bei der Kette empfiehlt es sich, den Rost zu entfernen und sie neu zu ölen. Laut ADAC reichen dafür ein Baumwolltuch, eine alte Zahnbürste und spezielles Kettenöl. Das sorgt dafür, dass die Kette nach der Reinigung wieder geschmeidig läuft.
Besonders wichtig: die Lichtanlage. Funktionieren Vorder- und Rücklicht? Gibt es Reflektoren an den Speichen, Pedalen und am Heck? Gerade bei wechselhaftem Wetter oder in der Dämmerung kann fehlendes Licht lebensgefährlich sein. Wer abnehmbare Leuchten nutzt, sollte daran denken, sie spätestens bei Dunkelheit wieder anzubringen und vorher zu checken, ob deren Akkus noch Strom haben.
Wer beim Testen der Bremsen das Gefühl hat, dass sie schleifen, zu weich reagieren oder verzögert greifen, sollte nicht einfach losfahren. Das Justieren der Bremsen überlässt man laut Prüforganisation Dekra in Berlin besser Fachleuten, wenn man sich selbst nicht wirklich gut damit auskennt. Denn wenn plötzlich jemand vor einem die Autotür aufreißt, zählt beim Bremsen jede Zehntelsekunde.
ILLUSTRATION - Ein junger Mann fährt am 22.05.2018 in Hamburg mit einem Fahrrad durch die Stadt (gestellte Szene). Foto: Christin Klose || Modellfreigabe vorhanden