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Mandelentzündung: Kleinkinder haben oft andere Symptome

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Bei Kindern sind die Mandeln noch nicht voll ausgebildet
©APA/APA (dpa-tmn/Christin Klose)/Christin Klose
Halsschmerzen, ein geröteter Rachen und Schluckbeschwerden: Das können bei Erwachsenen erste Hinweise auf eine Mandelentzündung sein. Bei Kindern äußert sich die Erkrankung aber mitunter anders. Bei kleinen Mädchen und Buben komme es häufiger vor, dass sie über Bauchschmerzen oder Übelkeit und Kopfschmerzen klagten, sagt HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing.

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Oft fühlten sich die Kinder allgemein unwohl und wollten auch einfach nichts essen, weil das Schlucken beschwerlich ist. Dann stelle sich oft erst bei einer Untersuchung bei der Kinderärztin oder beim Kinderarzt heraus, dass das Kind eine Mandelentzündung hat.

Und dann? "Eine Mandelentzündung heilt in aller Regel komplikationslos aus." Kinder könnten wieder in den Kindergarten oder in die Schule gehen, wenn ihre Beschwerden vollständig abgeklungen sind, so Junge-Hülsing.

Übrigens: Bei Kindern sind in manchen Fällen die Mandeln derart vergrößert, dass sie sich in der Mitte berühren. Das könne nicht nur dazu führen, dass die Atmung im Schlaf aussetzt oder das Kind Schluckbeschwerden hat. Auch Kieferfehlstellungen sind möglich.

"Dieses Problem lässt sich mit einer Teilentfernung der Mandeln lösen", so der HNO-Arzt. Der Eingriff sei ambulant mit einem Laser möglich. Der Vorteil einer Teilentfernung: Die verbleibenden Mandelteile können weiterhin ihrer wichtigen Funktion nachgehen und Krankheitserreger abwehren, die über Mund oder Nase in den Körper gelangen.

WEYHE - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA (dpa-tmn/Christin Klose)/Christin Klose

Das Bild darf nicht in einem die Models diffamierenden Zusammenhang verwendet werden.

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