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Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Nasenspülungen Beschwerden von Schnupfen generell lindern können und keine schweren Nebenwirkungen auftreten. Es gibt jedoch Einschränkungen bei den Studien in Bezug auf Teilnehmerzahl und Vergleichbarkeit, so die Stiftung Gesundheitswissen.
Wer es ausprobieren und es sich dabei einfach machen will, nutzt ein Hilfsmittel aus der Apotheke. Damit sich darin auf Dauer keine Keime festsetzen und vermehren, sollte man das Gerät allerdings gemäß den Herstellerangaben reinigen. Dazu gehört auch, es im Anschluss vollständig trocknen zu lassen, wie der DAAB rät. Restfeuchte haben Keime nämlich gern.
Ist so eine professionelle Nasendusche nicht griffbereit, tun es aber auch die eigenen Hände. Die Zutaten für eine Nasenspüllösung dürfte dabei jeder zu Hause haben: Es braucht lediglich einen Liter Wasser sowie zwei gestrichene Teelöffel Koch- oder Meersalz.
So geht's:
Wichtig: Nasenduschen sollte man höchstens eine Woche lang durchführen, sonst kann die Nasenschleimhaut geschädigt werden, warnt die Stiftung Gesundheitswissen.
Sollten die Nasennebenhöhlen entzündet sein, sollte man ebenfalls verzichten. Hat sich nämlich Eiter gebildet, kann die Kochsalzlösung gegebenenfalls nicht richtig abfließen.
ILLUSTRATION - Gewöhnungsbedürftig, aber hilfreich: Nasenduschen können Pollen, die in den feinen Härchen unserer Nase hängen bleiben, herausspülen. (zu dpa: «Gut gespült? Was Nasenduschen bei Heuschnupfen bringen») Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++