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Der Schulmodus war bisher nur für eine Smartwatch von Fitbit, das zu Google gehört, verfügbar. Nun führt der Konzern diesen Modus für alle Android-Geräte ein, vor allem also auch für Smartphones und Tablets.
Darüber lassen sich unter anderem Telefonfunktionen oder Apps einschränken und Benachrichtigungen temporär stummschalten - auch automatisiert und mit einer Pausen- und Ferienfunktion.
In den kommenden Monaten will Google die Möglichkeit nachreichen, Kontakte auf Smartphones und Tablets (ab Android 14) zu genehmigen, mit denen die Kinder über Google Messages Nachrichten schreiben oder über die Telefon-App telefonieren können.
Ebenso soll es dann möglich sein, bestehende Kontakte zu beschränken. Außerdem werden Kinder bei ihren Eltern das Hinzufügen neuer Kontakte anfragen können. Derzeit funktioniert die Kontaktverwaltung nur auf Samsungs Galaxy Watch Kids.
Die Kommunikation über Nachrichten- oder Messenger-Apps anderer Anbieter wird Google zufolge über die Kontaktverwaltung nicht eingeschränkt. Der Notruf bleibt unabhängig von den Einstellungen immer zugänglich.
Die überarbeitete Family-Link-Benutzeroberfläche kommt mit einem neuen Bildschirmzeit-Tab daher, der neben einer app- und gerätespezifischen Nutzungsübersicht sowie Zeitlimits auch das Einstellen der Ruhezeit- und Schulmodus-Features erlaubt.
Und über den Einstellungs-Tab sollen sich jetzt der Kinder-Account, die Datenschutzeinstellungen und Download-Regeln sowie der Inhaltsfilter einfacher verwalten lassen.
Wer mehrere Kinder-Accounts und -Geräte verwaltet, kann zum Wechseln in der Family-Link-App nun einfach zwischen den verschiedenen Profilen hin und her wischen.
STOLPE - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose
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