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Schon vor 7.000 Jahren wurde in Hallstatt Salz abgebaut, was namensgebend für eine ganze prähistorische Epoche war. In den Salzwelten Hallstatt erhält man 400 Meter unter Tage einen Eindruck vom bronzezeitlichen Bergbau. 2024 haben 234.038 Personen das Bergwerk besucht und 258.072 haben die Seilbahn auf den Hallstätter Salzberg genutzt. Nun bekommt der Touristen-Hot-Spot ein infrastrukturelles Face-Lifting.
Die neue Seilbahn ist ein Gemeinschaftsprojekt der Salzwelten mit dem Architekturbüro Hasenauer.Architekten aus Saalfelden und der Doppelmayr Gruppe, das am Donnerstag präsentiert wurde. Die neuen Kabinen sind barrierefrei und sollen künftig pro Fahrt 60 statt bisher 24 Personen befördern können. Ihr Design ist von Salzkristallen inspiriert. Auch die Talstation wird neu gebaut - inklusive großem Souvenirshop. Am Berg erwartet die Besucher künftig eine Aussichtsterrasse mit Blick auf den Ort und den Hallstätter See.
Bereits im April starten die Bauarbeiten für die 43 Stützenfundamente und die Fundamente der Steinschlag- und Lawinenschutzbauten sowie Abbrucharbeiten. Es folgen mehrwöchige archäologische Grabungen und im Spätsommer wird mit dem Bau der neuen Talstation begonnen. Demontage und Neubau der Seilbahn erfolgen ab September.
HALLSTATT - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Hasenauer Architekten