News Logo
ABO

Lufthansa-Finanzchef zuversichtlich bei Jahresprognose

Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Die AUA-Mutter Lufthansa sieht sich nach dem Gewinneinbruch im Vorjahr auf einem guten Weg zu ihrem Jahresziel eines deutlich besseren Ergebnisses. Bei der kriselnden Kernmarke gebe es einen stabileren Flugbetrieb, was Entschädigungskosten bei Verspätungen und Ausfällen reduziere, erklärte Finanzchef Till Streichert im Interview mit der "Börsen-Zeitung" am Dienstag. "Die Trendwende der letzten Monate gibt uns viel Zuversicht." Auch die Nachfrage sei unverändert stark.

von

"Das Marktumfeld für das laufende Jahr ist positiv, insbesondere auf dem Nordatlantik." Im Herbst will Streichert auf einem Kapitalmarkttag die Mittelfristziele des Konzerns vorstellen. Bisher strebt die Lufthansa eine Umsatzrendite von acht Prozent und etwa zehn Prozent Kapitalrendite an.

Weil Lieferungen des US-Flugzeugherstellers Boeing ausbleiben, verlegt die Lufthansa indes einige Langstreckenjets vom Typ Airbus A350 nach Frankfurt. Die eigentlich in München stationierten Flugzeuge sollen Flugplan-Lücken schließen, die entstanden sind, weil Boeing Zulassungs- und Lieferprobleme bei den Modellen 777-X und 787 hat.

Seit dem Beginn des Sommerflugplans am 30. März sind bei der Lufthansa in Frankfurt vier A350-Jets im Einsatz. Zwei weitere sollen im Mai und Juli hinzukommen. Die Piloten kommen aus München, während die Kabinen-Crews von der Frankfurter Station gestellt werden. Die Maßnahme läuft dem Unternehmen zufolge auf unbestimmte Zeit.

Die A350-900 wurde am Rhein-Main-Drehkreuz bereits während der Covid-Pandemie eingesetzt. Zum Einsatz kommen nun Jets, die nicht mit der neuen Kabinenausstattung Allegris versehen sind. Diese bleibt weiterhin dem Standort München vorbehalten. Das gilt auch für die Lufthansa-Exemplare des größten Passagierflugzeugs der Welt, den A380 von Airbus. Auch die AUA wartet auf Langstreckenmaschinen.

Über die Autoren

Logo
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER