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"Dolce Vita"- Luxuszug verbindet Venedig mit Sizilien

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Auf dem römischen Bahnhof Ostiense ist am Donnerstag der erste Luxuszug eingeweiht worden, der Touristen Bahnfahrten im gehobenen Segment von Nord- bis Süditalien anbietet. Der Zug trägt den Namen "Dolce Vita Orient Express" und wurde vollständig in Italien entworfen und gebaut. Die erste Fahrt ist am Freitag geplant.

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Der Zug wird 14 italienische Regionen mit acht für den gehobenen internationalen Tourismus konzipierten Routen durchqueren. Die Reiseziele reichen von Venedig bis Portofino, von Siena bis Matera, von den Weinbergen des toskanischen Montalcino bis Catania, Palermo und Taormina. Der Zug wird von den italienischen Staatsbahnen FS betrieben.

Der Zug verfügt über 31 Kabinen, davon 18 Suiten und 12 Deluxe-Kabinen sowie eine "La Dolce Vita"-Suite. An Bord werden Menüs serviert, die von dem Drei-Michelin-Sternekoch Heinz Beck entworfen wurden.

In Italien werden Bahnfahrten immer populärer. Der Bahnverkehr auf der Hauptstrecke zwischen Norditalien und Frankreich ist nach mehr als eineinhalb Jahren Unterbrechung infolge eines Erdrutsches diese Woche wieder aufgenommen worden. Zweimal täglich pendelt seit Dienstag wieder ein Hochgeschwindigkeitszug zwischen Paris und Mailand mit Zwischenstopps in Lyon und Turin, teilte das italienische Bahnunternehmen Trenitalia mit. Die französische Bahn SNCF setzte ebenfalls wieder TGV-Verbindungen auf der Strecke ein.

Im Gebiet Savoyen nahe der italienischen Grenze war es Ende August 2023 zu heftigen Erdrutschen gekommen, woraufhin die Autobahn Richtung Turin sowie die Bahnstrecke unterbrochen wurden. 15.000 Kubikmeter Gestein waren abgerutscht. Während die Autobahn schon nach einigen Wochen wieder eingeschränkt befahrbar war, dauerte die Reparatur der Bahnstrecke erheblich länger.

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